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	<title>Transformation &#8211; Janine Hardi</title>
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	<description>Rechtsanwältin</description>
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		<title>Fancy Buzzwords: Stabilität versus Flexibilität</title>
		<link>https://janine-hardi.com/fancy-buzzwords-stabilitaet-versus-flexibilitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janine Hardi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2020 07:36:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Angst vor der Digitalisierung: Stabilität versus Flexibilität (?) Im Rahmen Digitaler Transformation sehen sich Unternehmen oftmals vor schier unüberwindlichen Hürden: Das liegt vor allem daran, dass Digitale Transformation nicht einfach die Technisierung von analogen Prozessen beinhaltet, sondern die Unternehmensstruktur ganz tief im Inneren angeht. Aus zentralen Prozessen sollen plötzlich dezentrale Zwischenschritte werden, die dann iterativ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Angst vor der Digitalisierung: Stabilität versus Flexibilität (?)</strong></h2>
<p>Im Rahmen Digitaler Transformation sehen sich Unternehmen oftmals vor schier unüberwindlichen Hürden: Das liegt vor allem daran, dass Digitale Transformation nicht einfach die Technisierung von analogen Prozessen beinhaltet, sondern die Unternehmensstruktur ganz tief im Inneren angeht.</p>
<p>Aus zentralen Prozessen sollen plötzlich dezentrale Zwischenschritte werden, die dann iterativ zum großen- und vor allem <strong>neuen- </strong>Ganzen führen. Dass sich vor allem hierarchisch geführte Unternehmen hiermit schwer tun, leuchtet ein.</p>
<h3>Adhokratie</h3>
<p>Langfristiges Ziel derartiger Strukturen ist häufig die Adhokratie- nie gehört? Hier eine kurze Definition wie sie auf Wikipedia zu finden ist: <em>„Bei der Adhokratie schrumpft der operative Kern und die verbleibenden Organisationsteile werden wertschaffend. Der Name „Adhokratie“ leitet sich vom lateinischen </em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ad_hoc" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><em>ad hoc</em></a><em> ab, das man mit „aus dem Moment heraus“ oder etwas freier mit „eigens zu diesem Zweck geschaffen“ übersetzen kann.“</em></p>
<p>Die sich aus der Aufgabe von Stabilität im klassischen Sinne ergebende Flexibilität ist aber alles andere als instabil. Flexibilität meint nämlich nicht in alle Richtungen dehnbar, schwankend und unsicher, sondern flexibel um einen stabilen Kern herum. Dieser sollte bestehen aus einer tief verankerten Unternehmenskultur, der ein innovativer Ansatz innewohnt. Wenn Innovation gewünscht, gelebt und gefördert wird, können Mitarbeiter flexibel auf die sich ständig ändernden Anforderungen reagieren und fördern so das Vorankommen des Unternehmens. Das Stichwort heißt also: <strong>Stabile Flexibilität!</strong></p>
<p>Gerade in Zeiten, in denen mehr oder weniger alles zum Erliegen kommt, weil das Coronavirus unseren Alltag bestimmt, zeigt sich, wie starr Unternehmen mit ihrer Geschäftsidee umgehen können, ohne Schaden zu nehmen. Die kommenden Wochen werden zeigen, wer flexibel genug ist, in den schweren Zeiten, die voraussichtlich vor uns liegen, Geschäftsmodelle umzustellen und<strong> </strong>sich neuen Marktgegebenheiten zu öffnen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fancy Buzzwords: VUCA</title>
		<link>https://janine-hardi.com/fancy-buzzwords-vuca/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janine Hardi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2020 07:28:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Fancy Buzzwords: Was bedeutet eigentlich VUCA? Das Akronym VUCA setzt sich zusammen aus den englischen Begriffen: Volatility = Volatilität Uncertainty = Unsicherheit Complexity = Komplexität Ambiguity = Mehrdeutigkeit Ganz übergreifend kann man sagen, dass die moderne Welt eine VUCA-Welt ist, da sie geprägt ist von einer enormen Bandbreite an Veränderung, die Menschen unsicher werden lässt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Fancy Buzzwords: Was bedeutet eigentlich VUCA?</strong></h2>
<p>Das Akronym VUCA setzt sich zusammen aus den englischen Begriffen:</p>
<ul>
<li><strong>V</strong>olatility = Volatilität</li>
<li><strong>U</strong>ncertainty = Unsicherheit</li>
<li><strong>C</strong>omplexity = Komplexität</li>
<li><strong>A</strong>mbiguity = Mehrdeutigkeit</li>
</ul>
<p>Ganz übergreifend kann man sagen, dass die moderne Welt eine VUCA-Welt ist, da sie geprägt ist von einer enormen Bandbreite an Veränderung, die Menschen unsicher werden lässt, u.a. weil Themenstellungen des täglichen Lebens sich als äußerst komplex darstellen. Dass sich das Leben meist als mehrdeutig darstellt, weil es immer weniger richtig und falsch gibt. Die vier Komplexe sind eng miteinander verwoben und meines Erachtens gleichermaßen positiv wie negativ. So kann man beispielsweise die Gegenposition einnehmen und den Buchstaben folgende Bedeutung beimessen, was dann auch einer möglichen Strategie zur Bewältigung der VUCA-Welt-Probleme darstellt:</p>
<ul>
<li><strong>V</strong>ision</li>
<li><strong>U</strong>nderstanding</li>
<li><strong>C</strong>larity</li>
<li><strong>A</strong>gility</li>
</ul>
<p>VUCA wird oft in Zusammenhang mit der Notwendigkeit agiler Methoden genannt, weil die klassischen Methoden bei der Bewältigung von Problemen in der VUCA-Welt keinen Bestand mehr haben, bzw. ihr zumindest nicht vollumfänglich gerecht werden.</p>
<p>Als bestes Beispiel kann hier „Führung“ dienen. Konnte man früher als Chef noch damit punkten, die größte Erfahrung sowie die besten Kontakte zu haben, ist das in Zeiten, in denen Wissen eine Halbwertzeit- wenn überhaupt- weniger Tage hat und das Internet die ganze Welt interaktiv miteinander verbindet, beinahe nichts mehr wert.</p>
<p>Moderne Führung, die mit den Unwägbarkeiten der VUCA-Welt zurechtkommt,</p>
<ul>
<li>muss deshalb von einer klaren Vision geprägt sein,</li>
<li>muss maximale Autonomie der Teams sowie die Kooperationen innerhalb der Teams fördern,</li>
<li>muss mit viel Empathie soziale Beziehungen regulieren können,</li>
<li>muss offene Formen der Organisation managen,</li>
<li>muss mit dem modernen Fortschritt mithalten, auch wenn er noch nicht voll durchdrungen wird.</li>
</ul>
<p>Übertragen auf die derzeitige Situation rund um Corona wird plötzlich deutlich, wie komplex unser tägliches Leben eigentlich geworden ist. Viele Menschen fühlen sich in dieser Phase zurückgeworfen und tun sich schwer, mit den neuen Herausforderungen, die durch den Wegfall der als selbstverständlich verstandenen Freiheiten entstanden sind, umzugehen. Für Unternehmen heißt es, in dieser Phase genau zu eruieren, wozu sie sie nutzen wollen- soll es nach Corona einfach so weiter gehen wie zuvor? Wie will man als Unternehmer sein Unternehmen durch die VUCA- Welt navigieren? Eine Krise als Chance zu begreifen ist eine große Stärke und kann Unternehmen zukunftsfähig und sicher machen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fancy Buzzwords: Change Curve</title>
		<link>https://janine-hardi.com/fancy-buzzwords/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janine Hardi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2020 07:05:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Fancy Buzzwords Fancy Buzzwords: Was versteht man eigentlich unter der „Change Curve“ im Change Management? Echte Veränderung geht immer mit Widerstand einher. Bleibt der Widerstand aus, so handelt es sich nicht um eine echte Veränderung, die für den Betroffenen wesentlich und relevant ist. Das ist im privaten Kontext dasselbe wie im beruflichen. Menschen lieben Routine, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 id="reader-article-header" aria-label="Kopfzeile des Newsletters">Fancy Buzzwords</h2>
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<div class="reader-article-content" dir="ltr">
<h3><strong>Fancy Buzzwords: Was versteht man eigentlich unter der „Change Curve“ im Change Management?</strong></h3>
<p>Echte Veränderung geht immer mit Widerstand einher. Bleibt der Widerstand aus, so handelt es sich nicht um eine echte Veränderung, die für den Betroffenen wesentlich und relevant ist.</p>
<p>Das ist im privaten Kontext dasselbe wie im beruflichen. Menschen lieben Routine, weil sie uns Sicherheit vermittelt und weil unser Gehirn uns interessanterweise immer dann mit Glückshormonen versorgt, wenn wir alte Gewohnheiten abrufen. Hierdurch wiederum bekräftigen wir stetig die Routine und so geht das immer weiter. Durchbrechen kann man Routinen, indem entweder der Auslöser für ein bestimmtes Verhalten oder aber die Belohnung verändert wird.</p>
<p>Unter der „Change Curve“ wird der Prozess verstanden, den jemand durchläuft, der mit einer wesentlichen Veränderung zu kämpfen hat:</p>
<p>Auf der Zeitschiene kann es zunächst zu <strong>Euphorie</strong> kommen „Wow, etwas ganz Neues steht bevor!!“, erst im Nachgang hierzu kommt es zum <strong>Widerstand</strong>: „Warum soll sich jetzt plötzlich alles ändern, lief doch prima bislang, finde ich nervig und blöd!“. In einem nächsten Schritt kommt es zur <strong>Verleugnung</strong>: „Das kann ja jetzt nicht ernst gemeint sein, das glaube ich nicht, dass DIESE Veränderung jetzt tatsächlich kommen soll, da warte ich mal ab, das löst sich sicherlich alles bald in Luft auf!“. In einem nächsten Schritt kommt das <strong>Selbstmitleid</strong>: „Oh je, das schaffe ich nie, das wird ganz schrecklich werden, wenn die Veränderung erst einmal durch ist!“. Wenn dieses „Tal der Tränen“ durchschritten ist, kommt es meist schrittweise zur <strong>Anpassung</strong> und dann auch zur <strong>Einbindung</strong> und ganz persönlichen Implementierung der Veränderung.</p>
<p>Menschen durch eine derartige Entwicklung zu führen, erfordert viel Fingerspitzengefühl, jede Menge Empathie und die Fähigkeit, trotz allem zur Stabilität beizutragen. Transparenz und gute Kommunikation fördern dies immens. Da gerade die Geschäftsleitung, von der bestenfalls ein Change Prozess ausgehen sollte, meist wenig Zeit für direkte Kommunikation hat und sie selten in der Lage ist, das Ohr auch an der Basis zu haben, helfen externe Change Manager enorm dabei, den Change Prozess so zu begleiten, dass die Change Curve geschmeidig bleibt und die Veränderung für die Betroffenen nicht zu schmerzhaft wird.</p>
</div>
</div>
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